Unsere Arbeit

 

ProKids-Online e.V. kämpft aktiv gegen Kinderpornographie im Internet, bietet Ermittlungsbeamten und Staatsanwälten Fortbildungen zur Ermittlung und Identifizierung von Kinderpornovertreibern im Internet an.

Des weiteren werden Eltern, Lehrer und Mitarbeiter im Bereich der Beratungstätigkeit zur sexuellen Gewalt an Mädchen und Jungen zur Gesamtproblematik des Internets geschult.

ProKids-Online e.V. versucht, eine Bestandsaufnahme der Situation des Kinder- und Jugendschutzes im Internet und in Online-Diensten zu leisten. An diese Erkenntnisse schließen sich dann Überlegungen zu einer besseren Durchsetzbarkeit grundlegender Prinzipien des Kinder- und Jugendschutzes an. Die gängigen Medienkontrolleinrichtungen greifen jedenfalls nicht in Bezug auf Internet. Stellvertretend für eine Vielzahl staatlicher und privater Kontrolleinrichtungen sei hier auf die FSM (Freiwillige Selbstkontrolle für Multimedia Dienstanbieter) und die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften verwiesen.

Ungeachtet möglicher Risiken und Gefahren des Internets gehört die Kenntnis um die Nutzung des Internets zu einem wesentlichen Bestandteil der schulischen und beruflichen Qualifikation und gehört zu einer Grundvoraussetzung für fast alle Berufsfelder. Die derzeitigen hohen Kosten für einen Internet-Zugang verhindern jedoch, dass sozial benachteiligte Kinder- und Jugendliche das Netz ungehindert nutzen können. ProKids-Online e.V. fordert daher für Kinder und Jugendliche bis zum 21. Lebensjahr einen ungehinderten und kostenfreien Zugang zu Informations- und Kommunikationsdiensten wie dem Internet. ProKids-Online e.V. möchte darüber hinaus Kinder- und Jugendliche in der Nutzung der neuen Informations- und Kommunikationsdienste speziell im Hinblick auf eine Verbesserung ihrer schulischen und beruflichen Qualifikation unterrichten.